Keine Spannung bei Bodysnatcher: Der Titel macht klar, was Sache ist, und die Presse bestätigt mit 78/100 über drei Kritiken. Kerrang! (8/10) fasst den Fall in drei unübersetzbaren Worten zusammen – „heavy as fuck » – während Distorted Sound (8/10) darin eine „durchschlagende Platte hört, die alle zu treffen vermag, die die allgemeine Düsternis frustriert ». Dem Beatdown-Deathcore der Floridianer ging es nie besser.
Der Konsens liegt in dieser doppelten Lesart: eine Abrissmaschine, aber eine Maschine, die von echten Dingen spricht – Zorn, düstere Zeiten, kollektives Ventil. Genau diese Mischung aus totaler Brutalität und frontaler Katharsis beschert der Band ihre zwei 8/10.
Die Abweichung kommt von Sputnikmusic (7.4/10), das die Grenze der Übung aufzeigt: Das Album „folgt buchstabengetreu der bewährten Formel von Beatdown und Downtempo ». Mit anderen Worten: keine Überraschung im Magazin. Das Publikum scheint bei 74/100 zu meinen, dass man, wenn jede Kugel trifft, nicht nach einem neuen Kaliber verlangt.


