Caleb Shomo hatte gewarnt: Pure Ecstasy ist das Album der Beruhigung, geschrieben mit Jordan Fish (ex-BMTH) und Misha Mansoor. Das Ergebnis: die poppigste Platte von Beartooth – und die polarisierendste ihrer Karriere.
Auf der einen Seite folgt die Presse: Kerrang! und Spill Magazine loben (4/5) eine bewusste Wende zum Stadionrock, PopMatters (7/10) schätzt die Spannung zwischen Aggression und Pop, und der Kritikerschnitt liegt bei ehrlichen 77/100. Auf der anderen Seite knirscht das Publikum mit den Zähnen: 59/100 bei den Nutzern auf Album of the Year, wo die Worte „generisch » und „peinliche Texte » in Dauerschleife wiederkehren und „Stadiums » den Spott auf sich zieht.
Die Wahrheit des Konsenses liegt dazwischen: Wenn die Formel funktioniert, schreibt Beartooth die wirkungsvollsten Refrains seiner Karriere; wenn sie danebengeht, hört man eine Metalcore-Band, die den Metalcore in der Kabine gelassen hat. Wenn du wegen der Aggression von Disgusting kommst, geh weiter. Wenn du zum Guilty Pleasure stehst, ist es ein Erfolg.



