Der symphonische Black Metal war zum Museum geworden; Worm hat gerade die Vorhänge in Brand gesteckt. Necropalace bringt 84/100 aus sechs Kritiken zusammen, mit drei 9/10 in der Auslage. Distorted Sound zückt das große Wort: „nicht nur ihre beste Platte, ein moderner Klassiker, erbaut auf Horror, Folklore und einer atemberaubenden musikalischen Ambition“. Angry Metal Guy (4.5/5) bestätigt: eine Entwicklung, „die ihre Persönlichkeit veredelt, statt sie zu verwässern“.

Der Konsens beruht auf diesem Paradox: die Floridianer blähen alles auf — neoklassische Orchestrierungen, gotische Melodien, kriechender Death-Doom — ohne je ihren Gruftgeruch zu verlieren. Sputnikmusic (9/10) krönt sie zu „einer der besten aktiven Metal-Bands“, Blabbermouth (8.5/10) spricht von einem „prächtigen und monumentalen“ Erguss metallischen Einfallsreichtums.

Selbst die lauwarmste Stimme ist ein verkapptes Kompliment: Pitchfork (7.0) — ja, Pitchfork bespricht Worm, das will etwas heißen — bemerkt, die Band „setze alles auf den symphonischen Black“ mit einem neuen Gespür für Melodie und epische Kulisse. Publikum bei 76/100 aus 775 Bewertungen: der Totenpalast ist ausverkauft.