2022 veroeffentlicht, besiegelt Heatwave die lang erwartete Rueckkehr von Trapped Under Ice, mehr als ein Jahrzehnt nach ihrem vorigen Album. Die Band aus Baltimore, um Justice Tripp herum gebaut, kehrt in eine Hardcore Szene zurueck, die sie mitgeformt hat, mit der Herausforderung, ihrer Identitaet treu zu bleiben und zugleich aktuell zu klingen. Die Wette geht auf: die Platte atmet Energie und Selbstvertrauen.
Die Rueckkehr einer Referenz
Nach langer Abwesenheit, gepraegt von den anderen Projekten ihrer Mitglieder, findet Trapped Under Ice ihre charakteristische Schwere wieder. Die Riffs bleiben massiv, der Groove intakt, doch die Produktion ist moderner und muskuloeser. Man spuert eine Band, die nichts von ihrem Biss verloren hat und diese Rueckkehr ohne laehmende Nostalgie angeht.
Groove, Schwere und Nuancen
Heatwave behaelt die Handschrift der Band, diesen kriechenden metallischen Hardcore, erlaubt sich aber einige Oeffnungen. Justice Tripp, dessen Karriere inzwischen andere Horizonte erkundete, bringt einen weiterhin erkennbaren, aber sichereren Gesang. Das Album wechselt brutale Ausbrueche mit groovigeren Passagen ab, ohne je den Faden zu verlieren.
Eine Bruecke zwischen Epochen
Diese Platte hat das Verdienst, den Hardcore der 2000er mit der aktuellen Szene neu zu verbinden. Sie erinnert an den dauerhaften Einfluss der Band und beweist zugleich, dass sie noch etwas zu sagen hat. Heatwave ist kein blosses Nostalgiemanoever: es ist ein echtes Album, mit Ueberzeugung erdacht und umgesetzt.
Eine gelungene und solide Rueckkehr, bestaetigt Heatwave, dass Trapped Under Ice eine Kraft im Hardcore bleibt. Weder Wiederholung noch totale Neuerfindung, findet es die richtige Balance zwischen Erbe und Frische und befriedigt sowohl alte Fans als auch Neulinge, die die ungebrochene Wucht der Band anzieht.








