Terror ändert sich nicht, und die Presse hat daraus schließlich einen Pakt gemacht: 75/100 aus 4 Kritiken für Still Suffer, das erste Album bei Flatspot. New Noise zückt eine 9/10, Metal Hammer folgt mit 8/10 – „ihrer Marke treu und gerade genug übertroffen, um uns hungrig zu halten, Terror hat es wieder getan » –, während Blabbermouth (7/10) die Mechanik absegnet und Kerrang! (3/5) sich ziert. Das Publikum im selben Korridor: 74/100 aus 178 Stimmen.
Was alle eint: die Ausführung. Blabbermouth beschreibt eine Band, die „auf jedem Stück brachiale Riffs und hüpfende Rhythmen verschmilzt » und dabei zwischen langsamem, für den Pit zugeschnittenem Groove und manischem Thrash wechselt. Selbst Kerrang!, am wenigsten überzeugt, räumt ein, die Platte „beweise die unverschämte Gesundheit des Hardcore im Jahr 2026″ und diese Veteranen blieben „eine furchteinflößende Kraft ».
Was spaltet: eben die Formel. „Man weiß ungefähr, was man von einem Terror-Album bekommt », seufzt Kerrang!, das nebenbei den Bonustrack auf Mailbox-Basis hinrichtet, „ein Nugget totaler Nutzlosigkeit ». Bleibt das Wesentliche: vierundzwanzig Jahre Dienst, null Kompromisse und eine 7.5, die nach Pit-Schweiß riecht. Von einem Hammer verlangt man keine Weiterentwicklung.



