Die Rückkehr der Portugiesen zu ihren Gothic-Wurzeln trifft im Großen und Ganzen ins Schwarze: 73/100 aus sechs Kritiken, Publikum bei 63. Blabbermouth (9/10) sieht darin gar « eine ihrer bedeutendsten Aussagen und vielleicht den wahrhaftigsten Ausdruck ihrer schöpferischen Essenz bis heute ». Distorted Sound (8/10) und New Noise (8/10) folgen; Metal Hammer (6/10) und Sputnikmusic (2.8/5) bremsen.

Der gemeinsame Nenner: die Reduktion. Weg mit den orchestralen Überladungen, Platz für einen entschlackten Goth Metal, in dem Fernando Ribeiro neu belebt klingt — Distorted Sound würdigt « feierliche Banger », die eine solche Band « wie eine Kunst beherrscht », vom eröffnenden « Cross Your Heart » über die orientalischen Melodien von « Your Promise of Light » bis zum finalen Doppel « Our Freedom to Fall » / « Reconquista », das das Ende der Platte kräftigt.

Woran sich die Geister scheiden: die genaue Höhe der Latte. Angry Metal Guy (3.5/5) urteilt — es sei « das, was die Band ihren jungen Jahren am nächsten gebracht hat », aber nicht auf dem Niveau ihrer Gipfel, zurückgenommene Gitarren inbegriffen — während Sputnikmusic auf « einen bloßen Ausrutscher auf dem Radar von Moonspell » hofft. Eine schöne Platte der Treue zu sich selbst, kein neues Irreligious.