Fünfunddreißig Jahre unterirdischer Herrschaft und noch immer nicht das geringste Nachlassen: Descent, Nachfolger von Acts of God, fährt 85/100 aus sechs Kritiken ein. Blabbermouth (9/10) spricht ohne Zögern von „einer der größten Platten, die Immolation je gemacht haben »: zehn Titel, null Füllmaterial, ein „direkter und verheerender » Ansatz, der Atmosphäre gegen Dringlichkeit tauscht, getragen von der glasklaren Produktion Zack Ohrens. Sputnikmusic (4.8/5) legt nach: in ihrem Stil „können Ross Dolan und Robert Vigna nicht erreicht werden ».

Der Konsens feiert genau das, was AMG beschreibt: „harmonisierte Schichten, vielschichtige Riffs », die sich bei jedem Hören offenbaren, Wellen verdrehter Riffs, „zu schwer, um sich zu bewegen ». „These Vengeful Winds », „God’s Last Breath » und der Titelsong tauchen in allen Listen auf.

Die Abweichungen stecken im Detail: AMG (3.5/5) findet das Instrumental „Banished » überflüssig und das Mastering zu komprimiert, zu laut. Nichts, was das Fazit ankratzt — Publikum bei 78/100, Presse im Stillgestanden: die New Yorker Könige des dissonanten Death steigen nur hinab, um besser zu herrschen.