Chelsea Wolfe setzt ihre Häutung fort: The Dark wird überall als ihr zugänglichstes Album beschrieben — ohne dass ihr jemand vorwirft, ihre Seele verkauft zu haben. The Guardian (4/5) lobt „zärtliche, düstere und emotionsgeladene » Songs, Kerrang! spricht von „ihrer zugänglichsten, aber weiterhin gespenstischen Platte », und Sputnikmusic (4/5) hebt ein neues stimmliches Selbstvertrauen hervor, getragen von der Produktion Jennifer Decilveos.
Ein seltener Fall: Kritik und Publikum liegen exakt gleichauf, ~77/100 auf beiden Seiten, bei einem gewaltigen Aufkommen an Stimmen. Pitchfork gibt den Spielverderber (6.8), räumt aber „dramatische Hymnen der Selbsterhaltung » ein, ambitionierter als je zuvor.
Der wiederkehrende Vorbehalt: Fans ihrer sludgigsten Phase werden nicht auf ihre Kosten kommen — die Schwärze steckt nun im Songwriting, nicht mehr in den Verstärkern. Für alle zwischen Gothic, Doom und Darkwave ist es ein königlicher Einstieg.
