Zehntes Album, ein Titel wie eine Überlebenserklärung, und eine fast einhellige Presse – fast. Blabbermouth (8.5/10) findet die Band „unerschrockener und lebendiger als je zuvor », Kerrang! (4/5) spricht von „ihrer konzentriertesten und wirkungsvollsten Platte seit Jahren », getragen von einem am Mikro „so selbstsicher wie nie » auftretenden Brandon Saller, und Metal Hammer (8/10) vervollständigt das Trio der Überzeugten.

Dann taucht Angry Metal Guy mit einer bissigen 2/5 auf: ein Atreyu, „das seine Räder im Leerlauf drehen lässt », auf „Autopilot », ohne „eigene Idee oder eigene Identität » über den Großteil der 45 Minuten. Selbst der Kritiker räumt jedoch „unmöglich zu ignorierende » Hits ein („Break Me », „All For You ») sowie zwei Stücke mit dem Beigeschmack von In Flames aus der klassischen Phase.

Bei 71/100 bei den Kritikern und 64 beim Publikum ist das Urteil logisch: ein Metalcore-Veteran, der sich weigert zu sterben, und es mit Refrains beweist, nicht mit neuen Ideen. Die von den Hörern aufgeworfene Frage nach dem möglicherweise KI-generierten Cover ist ein Makel auf einer Platte, die gerade die Authentizität ins Feld führt.