Das Debuet der aus South Carolina stammenden Islander, Violence & Destruction, bestaetigte 2014 das auf den fruehen EPs angedeutete Potenzial. Die Band spielt einen groovigen, melodischen Nu Metal, gestuetzt auf Hard-Rock-Riffs und die wandelbare Stimme von Mikey Carvajal, zwischen Spoken Word, Geschrei und eingaengigen Refrains. Die dichte, warme Produktion verdankt der amerikanischen Metal-Schule der 2000er viel.

Das Album trifft in seinen besten Momenten ins Schwarze, getragen von einer offen gezeigten Spiritualitaet und dem Wunsch, zu einen statt anzugreifen. Mitunter fehlt der letzte Schuss Persoenlichkeit, um sich ganz von den Einfluessen zu loesen, doch das Ganze bleibt solide, aufrichtig und wirkungsvoll. Ein vielversprechendes Debuet, das Islander etabliert hat.