Keine Aggregatseite für die Musiker aus Chambéry, aber drei Noten, die eine ehrliche Spanne zeichnen: 4/5 bei The Headbanging Moose, 7/10 bei RockMusicRaider, 3/5 bei Angry Metal Guy. Also ein Konsens um die 7 für dieses Monument aux morts, erschienen bei Transcending Obscurity – die Art Label, bei der eine französische Band des dissonanten Black/Death genau am richtigen Platz ist.
Worauf sich alle einigen: die Textur. AMG lobt „tiefere, nuanciertere Kompositionen » und eine „durchgehend erschreckende Textur », die „packende, ja von einer schwarzen Schönheit erfüllte Formen » erreicht; der Moose spricht von „einem im Genre außergewöhnlichen Album », zwischen „aggressivem, militaristischem » Ansatz und „einer heimgesuchten, beunruhigenden, von der Dissonanz berührten Atmosphäre »; RockMusicRaider findet darin „eines der wohlschmeckendsten Stücke abjekter Extreme », denen man dieses Jahr begegnet ist. „Linceul immense » und „Une cage d’os » tauchen in beiden Höhepunktlisten auf – hier sollte man beginnen.
Was spaltet: die Länge und die Lautstärke. Knapp eine Stunde, die für AMG „am Ende zu einer unförmigen Masse verschmilzt », ein „monolithisches » Mastering, das für RockMusicRaider an sensorische Sättigung grenzt, und selbst der Moose verzieht bei der Outro „Austérité maximum » das Gesicht. Das Urteil hält stand: eine Band, die „sich der Meisterschaft nähert » (AMG), aber ins Fett schneiden muss. 7/10, und eine Adresse mehr auf der Landkarte des extremen Metal Frankreichs.



