Der symphonische Deathcore aus Las Vegas kehrt zurück und stellt die unbequeme Frage: Wie weit darf man Refrains in die Blasphemie einbauen? Endless, zweites Album bei Century Media, sammelt 72/100 über sechs Kritiken — mit einer Spanne, die alles erzählt: 9/10 beim Spill Magazine, 2.5/5 bei Angry Metal Guy. Blabbermouth (8/10) entscheidet zugunsten der Band: „ein selbstbewusster und stilvoller Fortschritt ».
Der Konsens der Überzeugten: Ricky Hoover und die Seinen beherrschen ihre Formel — massive Orchestrierungen, bekennender Klargesang, Death-Melodien — und Distorted Sound (8/10) hebt die echte Düsternis des Themas hervor, geboren aus einer Meditation über das Leiden ohne Ende. Kerrang! (3/5) erkennt „eine solide Fortführung an, ausgeführt mit bösartiger Wucht und emotionalem Gewicht », bleibt dabei aber unbefriedigt.
Das gegnerische Lager ist nicht zimperlich: Für AMG ist es eine „unendlich bessere » Platte als die vorige, aber „gemacht für die Anhänger des Genres und nicht viel mehr ». Das Publikum neigt zur selben Seite, bei 60/100. Übersetzt: Wenn Ihnen Deathcore mit Refrains die Nackenhaare aufstellt, wird Endless Sie nicht bekehren — wenn Sie schon dabei sind, Festmahl.


