1999 bei Epitaph erschienen, bestatigt F.T.T.W. H2O als eine der fuhrenden Bands des melodischen New Yorker Hardcore der spaten Neunziger. Der Titel, Kurzel fur Faster Than the World, fasst die Energie der Platte zusammen: schnell, positiv und sofort eingangig. Angefuhrt von Toby Morse am Gesang, verbindet die Band die Intensitat des Hardcore mit einem scharfen Melodiegespur und verbindenden Refrains. Ein Album, das Begeisterung und Treue zur Szene atmet. Die Stucke rauschen ohne Leerlauf vorbei, mit jener ansteckenden Frische, die den Live-Ruf der Band begrundete.
Melodie und Energie
H2O findet hier ein gelungenes Gleichgewicht zwischen Kraft und Zuganglichkeit. Die Gitarren bleiben bissig, doch die Refrains sind zum Hangenbleiben gemacht. Dieser melodische Ansatz verwassert die Botschaft nicht, im Gegenteil, er macht sie ansteckender, fahig, uber den streng hardcorigen Kreis hinaus zu wirken.
Eine verbindende Stimme
Toby Morses Stimme tragt das Ganze mit ansteckender Aufrichtigkeit. Man spurt einen Sanger, der zutiefst an das glaubt, was er weitergibt, ohne Pose und ohne Distanz. Sein klarer, engagierter Gesang ruft zum gemeinsamen Mitsingen und verkorpert den positiven Geist der Band. Die Texte feiern Freundschaft, Ausdauer und die Zugehorigkeit zu einer Gemeinschaft, zentrale Werte in der Welt von H2O.
Der Geist der Szene
F.T.T.W. ist tief in der Hardcore-Kultur verwurzelt, mit seinen Verweisen auf das Bandleben, die Konzerte und die Solidaritat. Diese offen bekannte Verbundenheit verleiht der Platte eine Echtheit, die ein breites Publikum gewann. H2O erscheint hier als begeisterter Sprecher ihrer Gemeinschaft.
Mit F.T.T.W. liefert H2O eine grosszugige, mitreissende Platte, die die Energie des melodischen Hardcore ihrer Zeit perfekt einfangt. Ohne das Genre zu revolutionieren, bietet sie eine besonders wirksame und aufrichtige Version davon. Ein sonniges Album, ideal fur alle, die positiven, sofort ansteckenden Hardcore suchen.








