Sinner, 2001 erschienen, bleibt untrennbar mit Bodies und seinem Refrain verbunden, der zum Schlachtruf der Moshpits weltweit wurde. Doch das Debut von Drowning Pool auf diesen einen Titel zu reduzieren, ware ungerecht, so viel rohe Kraft und bemerkenswerten Zusammenhalt legt die Band aus Texas hier an den Tag, getragen von der hohlen Stimme von Dave Williams, der im folgenden Jahr tragisch starb.
Tell Me Why oder Sinner bestatigen einen direkten Alternative Metal ohne Schnorkel, zugeschnitten auf die Buhne und beseelt von echter Wut. Die kompakte Produktion und die granitenen Riffs verleihen der Platte eine fast korperliche Wucht. Zwar wirkt das Songwriting mitunter auf das Rockradio jener Zeit zugeschnitten, doch die Intensitat und der tragische Kontext geben Sinner eine besondere Aura, die nicht verblasst ist.








