Fünfundzwanzig Jahre Karriere und eine Premiere: Mit You Got This holen sich die Waliser die erste Nummer eins ihrer Geschichte in den britischen Charts. Die Presse zieht mit: 76/100, mit einem Dreierpack von 8/10 (Metal Hammer, Kerrang!, Record Collector). Kerrang! lobt endlich eine Platte, die „die Energie, die Haltung und das Gespür für die unerbittliche Party » der Band auf der Bühne einfängt; Louder hört darin „einen der unmittelbarsten, freudigsten und farbenprächtigsten Hörgenüsse des Jahres ».
Der Konsens: Benji Webbe und die Seinen weiten das Spektrum noch weiter aus – Ska bei „Broke », Dub bei „Glass », Reggaeton bei „Big Em Up » – ohne den grundlegenden Ragga-Metal loszulassen. Classic Rock (7/10) bringt es auf den Punkt: eine „punky reggae party ». Record Collector bestätigt „eine aufsteigende Kurve », die in diesem Stadium ihrer Karriere niemand hatte kommen sehen.
Vorbehalte gibt es: Distorted Sound (7/10) findet es „erfreulich », aber „nicht revolutionär », und das Publikum (60/100 auf AOTY) stößt sich an der bewusst dosierten Pop-Anmutung – die harten Metaller steigen aus, wenn das Metal in den Hintergrund tritt. Einerlei: Die schlagkräftigste Partyband des Vereinigten Königreichs hat ihre kommerzielle und ihre kritische Wette zugleich gewonnen.