Siebzehn Jahre Stille, und die Presse rollt den Teppich aus: 80/100 über fünf Kritiken für Peace In Place, eine der bestaufgenommenen Rückkehren des Jahres. Metal Hammer (9/10) urteilt sofort: „das Comeback der Metalcore-Pioniere war das lange Warten wert ». Distorted Sound (9/10) bevorzugt das Arbeiterbild: „Metalcore, geschrieben in einer Garage nach zehn Stunden Fabrik, präg dir das in deinen tätowierten Schädel ein ».
Der Konsens ist klar: Poison The Well kehren zurück, ohne sich zur Karikatur zu machen, und Blabbermouth (7/10) lobt „eine mutige und packende Rückkehr », die „die Getreuen erfreuen und neue Anhänger anziehen » dürfte. Kerrang! (8/10) bestätigt, dass „der Klang eines Poison-The-Well-Albums » durchaus da ist, schiebt dabei aber die entscheidende Nuance ein.
Denn der Vorbehalt existiert, und er wird von den beiden lauwarmsten Stimmen geteilt: Nichts hier ist „so entfesselt » wie die Klassiker vor der Pause (Kerrang!), und Sputnikmusic (7/10) vermisst die „Vitalität » und die „Risikobereitschaft » der Anfänge. Eine „solide und wirkungsvolle » Platte statt einer Revolution — aber nach siebzehn Jahren rümpft niemand die Nase. Das Publikum folgt mit 73/100.



