Achtunddreißig Jahre im Dienst und immer noch dieselbe Adresse: 76/100 aus vier Kritiken für die Rückkehr der New Yorker. Distorted Sound zückt eine 9/10, Blabbermouth (8.5/10) meißelt die Formel in Beton — « die fleischgewordene Authentizität: Madball bleibt der König von New York » — und Kerrang! (4/5) würdigt eine Langlebigkeit, die einem « seltenen Sieg » gleichkommt.
Worüber alle sich einig sind: dreißig Minuten ohne ein Gramm Fett, ein Freddie Cricien « auf dem Höhepunkt seiner Kraft » (Blabbermouth) und eine perfekte Balance zwischen Beatdowns und Punk-Energie. « Tethered » gerät zur sofortigen Hymne, « Flammable » erledigt die Sache in 59 Sekunden, « Rebel Kids » und « Stab Wounds » vervollständigen das Bild. Kerrang! schreibt es ohne Umschweife: « es klingt genau so, wie man es erwartet » — und in genau diesem Genre ist das ein Kompliment.
Die abweichende Stimme gibt es: Classic Rock ahndet mit einer 5/10 (nur in der Printausgabe), und das Publikum bleibt zurückhaltender (65/100 aus 41 Bewertungen) als die Fachpresse. Doch der Kern des Konsenses wackelt nicht: der NYC-Hardcore hat noch immer seine Könige, und sie denken nicht daran, die Krone abzugeben.



