Achtes Album und, einhellig, einer der Höhepunkte der Laufbahn der Engländer. Als erster Teil eines Elementarkonzepts ist Mourning Earth zugleich ihre kürzeste Platte — 47 Minuten, sechs Stücke, teils live eingespielt, um das Organische zu bewahren. Angry Metal Guy (4.0/5) macht keine Umschweife: « mein bislang liebstes Fen-Album », das einer Band, die « ein breites Spektrum an Stilen und Einflüssen zu einer ganz eigenen Vision verschmilzt ».
Dead Rhetoric setzt mit einer 9/10 noch einen drauf: « kraftvoll, aber sanft, kalt, aber einladend, düster, aber lebendig » — die Paradoxa des atmosphärischen Black von Anfang bis Ende gehalten, mit « einer höheren Ordnung des Songwritings ». No Clean Singing schließt, dass « Fen die Könige ihres Spektrums des Black Metal bleiben » und verlangt bereits nach dem zweiten Teil.
Der einzige Vorbehalt der Akte kommt von AMG: ein voller Mix, der bei dichten Stücken wie « Tectonic » oder « Barrow » mehr Luft vertragen würde. Ein tontechnisches Detail in einem Konzert der Lobreden — bei einem Schnitt von 8.5 haben die englischen Sümpfe die Trauer nie schöner getragen.



