Die Brüsseler von Emptiness graben ihren Tunnel zwischen Black/Death, Dark Ambient und Industrial weiter, und Nowhere Speaks ist womöglich ihre am schwersten fassbare Platte. Metal Temple (9/10) fasst das Empfinden zusammen: « das Album erzählt nicht; es konfrontiert ». The Progressive Subway (7/10) verortet die Platte an « einem Gleichgewichtspunkt: eine reife, außergewöhnliche Komposition, ohne je in Prätention zu verfallen ». PopMatters, ohne Wertung, spricht von einer Band, die « das Gefühl des Grauens verstärkt ».
Angry Metal Guy (3.5/5) liefert die feinsinnigste Analyse: Die besten Momente klängen wie « ein neues Genre, das Emptiness die ganze Zeit über formt », getragen von einer Produktion, in der « der Hall eher eine Wohltat als ein Hindernis ist » und jede Schicht den Raum behält, um einen heimzusuchen.
Der gemeinsame Vorbehalt: Zwischen zwei Höhepunkten verwässert die Platte. AMG verweist auf « ein Schwanken in den Übergängen und Rändern, die zu sehr in den Hintergrund zu treten drohen », Progressive Subway räumt einige nebulöse Passagen ein. Mit einem Schnitt von 7.5 ist der Konsens eindeutig: ein Atmosphärenwerk von eigener Art, eher zum Heimsuchen gemacht als zum Punktesammeln.