Sechsunddreißig Jahre Karriere und das beste Hardcore-Aggregat des Jahres: 87/100 aus 13 Kritiken für Love Is Not Enough, das erste echte Converge-Album seit The Dusk in Us. Drei Höchstwertungen auf dem Zähler — Kerrang!, Louder Than War und New Noise sprechen allesamt von „Meisterwerk » — und eine Salve von 9/10 bei Metal Hammer, Blabbermouth, Distorted Sound und Sputnikmusic. Das Publikum folgt: 78/100 aus knapp 4.700 Stimmen.

Was alle einig macht: die Intensität hat sich keinen Millimeter bewegt. Blabbermouth fasst die Lage einer Band zusammen, die „nach all den Jahren noch immer sämtliche Rivalen pulverisiert », Kerrang! hört „ein chaotisches Meisterwerk », das die Emotion bis in ihre Tiefen durchwühlt, und hebt einen Album-Schluss aus drei Stücken hervor, „der es mit allem im Katalog von Converge aufnimmt ». Thrash, Powerviolence, Grind, Sludge: alles verschmilzt nahtlos.

Die maßvollsten Stimmen kommen von den Generalisten: Pitchfork (7.4) beschreibt ein Hin und Her zwischen „fulminanten politischen Aderlässen » und Meditationen über die Sterblichkeit, PopMatters und Slant (7/10) sehen darin vor allem eine Rückkehr zu der Grammatik, die Converge selbst kodifiziert hat. Mit anderen Worten: der schlimmste Vorwurf an diese Platte ist, dass sie nach Converge klingt. Verdikt: 8.5, und die Messlatte des Jahres für alle.